Glasfaser bis in das Haus und bis in die Wohnung
- Armin Hezinger

- 19. Jan. 2022
- 2 Min. Lesezeit
n
Der neue Stand für die digitale Grundversorgung von Immobilien heißt Glasfaser. Sie gehört neben Wärme, Wasser und Strom als wichtiger Baustein in jedes Haus. So selbstverständlich der Telefonanschluss die letzten 100 Jahre war, so wichtig ist der Glasfaseranschluss für die nächsten Jahrzehnte. Die Glasfaseranschlüsse werden kostenlos in die Häuser gelegt. Damit die kostenlose Verlegung gesichert ist, hatten wir Ende 2021 für die Gemeinschaften die grundsätzliche Zustimmungserklärung abgegeben. Bei der Zustimmung geht es aber ausschließlich um die Verlegung ins Haus und nicht um die kostenlose Verlegung in die einzelnen Wohnungen.
Soweit uns aktuell bekannt ist, kann dann jeder Bewohner optional darüber entscheiden ob das Glasfaserkabel auch in seine Wohnung gelegt werden soll. Die Kostenseite sollte sicher vorher zwischen dem Bewohner bzw. Wohnungseigentümer und Telekom geklärt werden, zumal diese dann nicht von der Gemeinschaft übernommen werden. Grundsätzlich verbessert sich durch das Glasfaserkabel der Datentransfer dann ganz erheblich. Telekom versucht wohl im Zusammenhang mit der Kabelverlegung zur Refinanzierung möglichst viele Kunden für den kostenpflichtigen Zusatzdienst „Magenta TV“ (ähnlich wie Sky, Netflix etc.) zu gewinnen. Dies sollte aber nicht zwingend zur Nutzung des Glasfaserkabel erforderlich sein. Es bleibt auch abzuwarten, ob das Glasfaserkabel auch dann ins Haus gelegt wird, wenn sich keine, oder nur wenige Wohnungsnutzer für einen Anschluss innerhalb der eigenen vier Wände entscheiden. Hierzu liegt uns folgende Aussage eines Miteigentümers vor:
"Danke für die Rückmeldung. Ich habe nochmals Gelegenheit bekommen mit den Telekom-Vertretern zu sprechen. Mann muss definitiv laut deren Aussage einen 2-Jahresvertrag über Glasfaser in der Wohnung abschließen um es in die Wohnung zu bekommen. Die 800€ Anschlussgebühr werden nur aktuell bei diesem Vertragsabschluss gutgeschrieben. Man kann dann nach den 2 Jahren den Vertrag wieder kündigen und vom Glasfaser wieder auf einen günstigen Vertrag ohne Glasfaser umstellen. Wenn man jetzt nicht den 2-Jahresvertrag abschließt, sondern wartet, muss man vermutlich später die 800€ Anschlussgebühr selbst bezahlen, wenn man dann doch Glasfaser will. Ich habe also den Vertrag nun abgeschlossen und werde wohl nach 2 Jahren wieder kündigen, denn meine Vermieterin hätte gerne Glasfaser zumindest als Option für die Zukunft in der Wohnung. Die genauen Details, wie und ob wir das irgendwie miteinander verrechnen, mache ich direkt mit ihr selbst aus."
Beachten Sie zudem auch, dass für den Glasfaseranschluss wohl mindestens eine eigene Anschlussdose in der Wohnung verlegt werden muss. Die damit im Zusammenhang notwendigen Baumaßnahmen und damit verbundenen Kosten sollten Sie auch vorab mit der Telekom klären. Wir empfehlen hierzu aus Beweisgründen auch immer die Schriftform. Weitere interessante Hinweise haben wir für Sie zu diesem Thema im Internet gefunden:
Alle o.a. Angaben erfolgen durch uns ohne Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit sowie ohne jeglichen Rechtsanspruch nach bestem Wissen und Gewissen. Insofern hierzu weitere Details bekannt werden, sie wir darum bemüht, diesen Artikel so aktuell wie möglich zu halten.


Kommentare